In der Unterstufe wird das Rechnen in vielfältiger Weise geübt. Nachdem sich die Schüler* in den ersten drei Schuljahren den Zahlenraum bis 1000 erschlossen haben, begegnen ihnen im vierten Schuljahr zum ersten Mal auch gebrochene Zahlen. In den Klassenstufen 5 bis 8 folgen das Rechnen mit Dezimalbrüchen, Prozent- und Zinsrechnung, negative Zahlen sowie die Einführung in die Gleichungslehre und die Algebra.
Das Formenzeichnen der Unterstufenjahre mündet in die Freihand- und Zirkelgeometrie der Mittelstufe. Es werden das Konstruieren und Berechnen von Flächen geübt, Sätze aus der Euklidschen Geometrie behandelt und Platonische Körper betrachtet.
In der Oberstufe werden die Themengebiete erweitert um quadratische Gleichungen, höhere Rechnungsarten, Vektoren sowie Funktionen und deren Kurvendiskussion. Die Beschäftigung mit Trigonometrie findet eine praktische Anwendung während des Feldmesspraktikums in Klasse 10.
Die Grenzen des Anschaulichen werden überschritten, die strenge Logik mathematischen Denkens geübt und philosophische Fragen des Erkennens und des Seins berührt.